Reparatur-Café

Am Mittwoch, 11. November 2026, sind wir wieder von 15.00-18.00 Uhr im Quartierszentrum Degerfeld, John-F.-Kennedy-Str. 63, für Sie da.

Es können defekte Geräte gebracht werden, die von unserem Reparaturteam inspiziert und anschließend, wenn noch möglich, repariert werden. Auf diese Weise wurde schon oftmals ein Beitrag zu Elektroschrott-Vermeidung geleistet. Während der 3-stündigen Öffnungszeit stehen auch wieder die ehrenamtlichen IT-Experten der Weidigschule den Besuchern des Reparatur-Cafés hilfreich zur Seite und beraten in Fragen zu PCs, Laptops, Tablets oder Handys (Android-Smartphones, iPhones).
Es werden auch Fahrrad-Reparaturen durch Kunibert Pauly angeboten.
Eine Voranmeldung mit Termin-Vergabe unter Tel.: 06033/995-155 ist während der Öffnungszeit des Büros der Nachbarschaftshilfe Mo, Mi, Fr 9.00-11.00 Uhr, Do 14.30-16.00 Uhr möglich. Voranmeldungen sind generell wünschenswert um evtl. Wartezeiten zu vermeiden, ein ‚spontaner‘ Besuch im Reparatur-Café ist beim Reparaturteam jedoch auch willkommen. Das Reparaturteam freut sich wieder auf viele Besucher.

Unsere „Spielregeln“ und weitere Termine und Informationen finden Sie hier.

Die Hüttenberger Kräuterfrau zu Gast bei der Nachbarschaftshilfe

„Gesund durch die kalte Jahreszeit“, das war das Motto unter dem die Referentin Barbara Skarupke einige Kräuter vorstellte.

Löwenzahn hilft der Verdauung, aus Schafgarbenblüten lässt sich eine wunderbare Lippenpflege herstellen,  Spitzwegerich in Honig eingelegt, kann hilfreich bei Husten sein, die Hagebutte punktet mit viel Vitamin C. 

Dies sind nur einige der besprochenen Pflanzen und deren Anwendungen und Verwendungen. Viele Infos der Hüttenberger Kräuterfrau, auch kulinarischer Art, rundeten den gelungenen Vortrag, den die Nachbarschaftshilfe Butzbach im Gebäude der Volksbank Butzbach den interessierten Zuhörern ermöglicht hatte.
Unser Fazit: ‚Der Winter kann kommen, wir wissen uns zu helfen!‘, so die Nachbarschaftshilfe Butzbach.

Kooperationspartner Musikschule informiert

Großes Orchesterkonzert der Musikschule

Am Sonntag, den 8. November, 17.00 Uhr, Wendelinskapelle, lädt die Musikschule Butzbach zu einem Orchesterkonzert ein mit dem Akkordeonorchester Lyra aus Neuenhain/Taunus, dem musikschuleigenen Akkordeonensemble und dem Sinfonieorchester, welches in Kooperation von Weidig- und Musikschule geführt wird.

Das Neuenhainer Akkordeonorchester wurde bis Ende 2025 von Petra Jehle geleitet, inzwischen probt es in Eigenregie und ist in Butzbach nicht unbekannt, hat es doch bereits mehrere Musikschulkonzerte mitgestaltet. Das Butzbacher Akkordeonensemble wurde 1990 gegründet und wird ebenfalls von Petra Jehle geleitet. In beiden Orchestern spielen Erwachsene.

Das dritte Orchester im Bunde wurde 2014 von den o.g. Schulen gegründet. Hier spielen neben einigen Erwachsene vor allem Kinder und Jugendliche mit, geleitet wird es vom Dreierteam Annette von Malek (Weidigschule), Julia Schelter und Marion Adloff (Musikschule). Auch wenn es eher klein ist, so ist es eben doch bereits ein Sinfonieorchester mit Bläsern, Streichern, Schlagwerk und Klavier.

Jedes Orchester stellt ein eigenes Programm vor. Zusätzlich gibt es aber auch Werke, welche von zwei oder allen drei Orchestern präsentiert werden. Zu hören sind u.a. „Music“ von John Miles, „Tango pour Claude“ von Richard Galliano, der „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauss, das original Dixieland Jazzstück „Tiger Rag“ sowie als einziges solistisches Stück „Feelings“ von Morris Albert.

Der Einlass ist um 16.30 Uhr, der Eintritt ist frei, im Anschluss wird um Spenden gebeten.


Drei Epochen – drei Klangwelten
Kammermusik der Extraklasse mit dem Trio Avio

Sonntag, den 22. November, 18 Uhr in der Wendelinskapelle.
Weitere Informationen finden Sie hier.

(Texte und Foto: Musikschule Butzbach)

Rosenmuseum Steinfurth

Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.

Am Dienstag, den 15. September 2026, trafen sich 25 Mitglieder und Freunde der Nachbarschaftshilfe Butzbach im Steinfurther Rosenmuseum; vor 50 Jahren gegründet und das einzige seiner Art in Europa.

Nach einer Begrüßung in Form einer Brise Rosenwasser auf das Handgelenk führte Frau Steinhauer die Gruppe durch die ständige Ausstellung, die einen Überblick über die Kunst- und Kulturgeschichte der stacheligen Schönheit bietet, und die derzeitige Sonderausstellung „Die Rose mit allen Sinnen“.

Auf der Homepage des Museums heißt es zur Sonderausstellung: „Von den Gärten des Alten Chinas bis in die Paläste des Römischen Reiches wurde die Rose bewundert und verehrt – ja, sogar zur Königin der Blumen gekürt. Bis heute ist sie die weltweit meistgezüchtete und geschätzte Zierpflanze. Doch wie konnte sie uns so in ihren Bann ziehen? Die Rose besticht nicht allein durch ihre üppige Blüte; sie entfaltet ihre Wirkung auf all unsere fünf Sinne: Sehen, Riechen, Hören, Tasten und Schmecken.“

Nach der sehr gelungenen Führung, bei der alle Sinne angesprochen wurden, konnten sich die Teilnehmer individuell einzelne Abteilungen der Ausstellungen erkunden und zum Abschluss der Veranstaltung im Café der Rosenmuseums bei einer Tasse Kaffee die „Rosentorte“ genießen.

(Die Fotos erstellten K. Kraus-Ruppel und P. Ruppel)

Trommler eröffneten Sommerfest

Am Freitag, den 12. Juni 2026, fanden sich gut 40 Mitglieder und Freunde der Nachbarschaftshilfe Butzbach zum diesjährigen Sommerfest im Forsthaus ein. Markus Reich, Instrumentallehrer für Percussion an der Musikschule Butzbach (langjähriger Kooperationspartner der Nachbarschaftshilfe) eröffnete die Feier mit seiner Djembe/Afro-Trommlergruppe.

Die rhythmischen Musikstücke ließen die Besucher schnell das „suboptimale“ Wetter vergessen schließlich gelang es den Trommlern, den anfänglichen Nieselregen zu vertreiben.


Nach Kaffee und Kuchen und angeregten Unterhaltungen, aufgelockert durch ein „Luftballon-Spiel“, bei dem Luftballons mit positiven Anregungen beschriftet wurden, klang bei guter Stimmung an den Tischen die Veranstaltung mit einem reichhaltigen Grillbuffet und guter Bewirtung durch das Forsthaus aus.

Weitere Fotos zum Sommerfest finden Sie hier.

Jahresfahrt 2026 nach Idstein

Am 29. Mai 2026 trafen sich bei strahlendem Sonnenschein Mitglieder und Freunde der Nachbarschaftshilfe Butzbach am Bürgerhaus Butzbach zu einer Busfahrt ins schöne Idstein im Rheingau-Taunus-Kreis.

(Das Foto erstellte Hans Bayer)

Geteilt in zwei Kleingruppen erhielten die Teilnehmenden zunächst Hintergrundwissen zu Idstein:

Die Stadt wurde im Jahr 1102 erstmals urkundlich als „Etichenstein“ erwähnt und erhielt im Jahr 1287 von Rudolf von Habsburg die Stadtrechte. Neben dem Hexenturm im Bereich der alten Nassauer Burg besitzt die Stadt einen mittelalterlichen Stadtkern mit vielen Fachwerkbauten. Das älteste erhaltene Wohnhaus stammt von 1410.
Von der urkundlichen Ersterwähnung bis zum Jahr 1721 war Idstein mit Unterbrechungen Residenz der Grafen von Nassau-Idstein und anderer nassauischer Linien.
Im 17. Jahrhundert war Idstein Schauplatz von Hexenprozessen unter dem protestantischen Grafen Johannes von Nassau und Idstein (1603–1677). Die 39 Opfer der Hexenverfolgungen in Idstein wurden erst 2014 durch das Stadtparlament einstimmig moralisch-sozialethisch rehabilitiert.
Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Residenzschloss wird von der Pestalozzischule als Schulgebäude genutzt.

(Das Foto erstellte Peter Ruppel)

Die Unionskirche, ein äußerlich schlichter Bau, entfaltet im Inneren ihre Pracht. Die Baugeschichte der ursprünglich als Stiftskirche geweihten Kirche reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Mitte des 14. Jahrhunderts entstand ein gotischer Neubau. Ungewöhnlich für eine evangelische Kirche – seit dem Jahr 1553 war Idstein lutherisch – wurde die Decke des Hauptschiffes im 17. Jahrhundert mit großformatigen Ölgemälden aus der Rubensschule vollständig verkleidet. 1917 erhielt das bis dahin schlicht „Stadtkirche“ genannte Bauwerk den Namen Unionskirche: Er erinnert an die in Idstein geschlossene Kirchenunion zwischen Reformierten und Lutheranern in Nassau zur Evangelischen Landeskirche im Jahre 1817. In Würdigung dieses Ereignisses wurde Idstein am 18. November 2015 der Titel „Reformationsstadt Europas“ durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.
Idstein trägt seit dem 18. Oktober 2016 die amtliche Zusatzbezeichnung Hochschulstadt, in Bezug auf den hiesigen Hauptsitz der privaten Hochschule Fresenius.
Im Juni 2002 fand der 42. Hessentag in Idstein statt. Idstein wird den Hessentag im Jahre 2027 erneut ausrichten.

Die beiden Stadtführungen wurden als sehr gelungen empfunden.

Nach dem Mittagessen im Brauhaus Alte Feuerwache konnten weitere Details zur Stadt in Kleingruppen erkundet, die Unionskirche innen besichtigt und der Hexenturm bestiegen werden. Bei Kaffee, Kuchen, Eis an einem schattigen Platz tauschten die Teilnehmenden bei guter Stimmung die neu gewonnenen Erkenntnisse aus und genossen das schöne Wetter, bevor es dann mit dem Bus zurück nach Butzbach ging.

Hinweis: Der Bericht nutzt Informationen aus Wikipedia.

Weitere Fotos zur Jahresfahrt finden Sie hier.

Kostenlose Hilfe bei der Rente …

… erteilt die ehrenamtliche Versicherungsvertreterin im Wetteraukreis.
Frau Ines Lang ist als gewählte Versicherungsberaterin der Deutschen Rentenversicherung direkte Ansprechpartnerin in Ihrer Nachbarschaft.
Sie hilft Ihnen unabhängig, verständlich und absolut kostenlos.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.

Ein bisschen Frieden

Stimmbildung der Nachbarschaftshilfe singt bei ASB-Tagespflege

Kürzlich ist es erneut so weit gewesen: Der Chor Stimmbildung der Nachbarschaftshilfe hat ein Konzert zum Thema „Frieden“ für die Gäste der ASB-Tagespflege gegeben.
Irmtraud Dennerlein hatte, wie schon mehrmals zuvor, den Termin mit der Tagespflege abgestimmt und die Chorleiterin Olga Borodina mehrere Lieder zum Thema Frieden mit ihrem Chor eingeübt.
Borodina nahm alle mit auf eine Zeitreise – von der Zeit Luthers bis in die heutige Zeit. Sie erklärte viel zu den Texten der gesungenen Lieder und betonte, dass die Menschheit schon immer nach Frieden gestrebt habe.

Der Chor singt u.a. auf Ukrainisch und Hebräisch – allen Liedern liegt das Thema Frieden zugrunde

Es wurde auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Hebräisch, Russisch und Ukrainisch gesungen.
Auch die Gäste hatten zwei Liedtexte zum Mitsingen erhalten. Mit großer Freude, aber auch tiefer Ergriffenheit haben alle gelauscht und mitgesungen, teilt die Einrichtung mit.

Weitere Informationen zur Stimmbildung der Nachbarschaftshilfe Butzbach finden Sie hier.

Sterne des Ehrenamtes

In einer Ehrungsveranstaltung am 24.Oktober 1925 im ’Birkenhof’ Fauerbach wurden u.a. die beiden nominierten aktiven Mitglieder der Nachbarschaftshilfe Butzbach Frau Heidemarie Würzberger und Herr Bernd Wendland für ihre vielfältigen ehrenamtlichen Hilfsdienste im Auftrag der Nachbarschaftshilfe in einer Laudatio des Vorsitzenden des Vereinsrings Andy Catlin für ihr über viele Jahre ehrenamtliches Engagement geehrt und mit der Ehrenamtsauszeichnung ‚Sterne des Ehrenamts‘ gewürdigt.

Foto: Heidemarie Würzberger (6.von li), Bernd Wendland (2. von re) im Kreis von Vorstand des Vereinsrings mit Vorsitzendem Andy Catlin (5. von li) sowie Bürgermeister Sascha Huber (3. von li) und Frau Annette Wetekam/MdL (Mitte).

Die Schirmherrschaft für diese zum ersten Mal stattfindende Auszeichnung vonseiten des Vereinsrings Butzbach hatte Bürgermeister Sascha Huber, der ebenfalls wie Frau Annette Wetekam (CDU, MdL) das Ehrenamt aller Anwesenden und die Bedeutung für die Gesellschaft hervorhoben und würdigten.
Diese Ehrenamtsauszeichnung soll nun alle zwei Jahre stattfinden.

Auszüge aus einem Artikel der Butzbacher Zeitung zur Verleihung finden Sie hier.

Nachbarschaftshilfe erhält Nachhaltigkeitspreis

Am 25. September wurde dem Reparatur-Café der Nachbarschaftshilfe der 3. Preis im Nachhaltigkeitswettbewerb der Volksbank Butzbach im Wert von 2000 € im Rahmen der Feierlichkeit zum 100-jährigen Bestehen der Volksbank Butzbach überreicht.

Es folgen Textauszüge und Fotos aus einem Artikel der Butzbacher Zeitung vom 30. September 2025:


Siegerehrung im Nachhaltigkeitswettbewerb der Jubiläums-Volksbank

Butzbach (pa). Ein Baustein des Engagements der Volksbank Butzbach für die Region im Rahmen des 100-jährigen Bestehens ist die Jubiläums-Vereinsförderung. Mit einem Nachhaltigkeitswettbewerb hat die Volksbank die Vereine im Geschäftsgebiet eingeladen, ihre nachhaltig geprägten Projekte zu präsentieren.
Vorstandsmitglied Jens Ronneburg bedankte sich in der Mitgliederversammlung der Bank zum Jubiläum bei allen Teilnehmern. „Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Schlagwort. sondern eine Verantwortung. die wir alle tragen. In einer Zeit, in der ökologische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen immer drängender werden, ist es wichtig. dass wir gemeinsam Lösungen finden und deren Umsetzung angehen“, so Ronneburg.
Die eingereichten Projekte zeigten eindrucksvoll. wie vielfältig und innovativ Ansätze zur Nachhaltigkeit im ökologischen und sozialen Bereich sein können. Mit ihren Projekten haben sich folgende Vereine um den Preis beworben:

Konzertchor Butzbach, Nachbarschaftshilfe Butzbach, Freiwillige Feuerwehr Kirch-Göns, Sozialverband VdK-Ortsverband Nieder-Weisel, Naturschutzgruppe Münzenberg, Gemischter Chor Frohsinn Nieder-Weisel, Black Eagle Butzbach, Heimatverein Hoch-Weisel, Leichtathletik Team Butzbach, Natur- und Vogelschutzgruppe Griedel, Tennisclub Gambach. Rollsportkultur Butzbach. Pferdesportfreunde Hoch-Weisel, Music Forge Kunst und Kultur, Druckhaus, Tafel Butzbach, IG Kirch Göns und der Turn- und Sportverein Gambach.

Aufruf, gemeinsam zu handeln

„Jeder dieser 18 Vereine hat bereits auf seine Weise zur nachhaltigen Entwicklung unserer Region beigetragen. Sie zeigen, dass wir gemeinsam viel erreichen können, wenn wir unsere Ressourcen bündeln und unsere Ideen teilen“, so Ronneburg
Der erste Platz ist mit 5000 Euro dotiert und ging an die Tafel Butzbach. Mehr als 900 Tafeln verteilen deutschlandweit Essen und Hygieneartikel. Die Butzbacher Tafel kann auf rund 80 Freiwillige zurückgreifen, die sich ehrenamtlich engagieren. In der Kernstadt werden die Waren eingesammelt und anschließend an die Tafelkunden ausgegeben.
Den zweiten Platz, mit 3000 Euro dotiert, belegte der TSV 1903 Gambach. Zum 20-jährigen Bestehen der Show und Turniertanzgruppe Smash wurden zehn Esskastanienbäume im Gambacher Wald im Rahmen einer Pflanzaktion gepflanzt. Die Gesundheit der Mitglieder des TSV steht im Verein durch das abwechslungsreiche Angebot an Möglichkeiten ganz vorne.

Der Volksbank-Vorstand mit den Gewinnern des Nachhaltigkeitswettbewerbs (v. I.) Vorstandsmitglied Ralf Krause, von der Nachbarschaftshilfe Dr. Klaus Wagner, Jan-Phillip Günther und Kornelia Kraus-Ruppel, Jana Fleck vom TSV Gambach, Wilfried Weyl von der Tafel Butzbach und Vorstandsmitglied Jens Ronneburg und Dennis Sprengel, designiertes Vorstandsmitglied. (Foto: pa)

Der dritte Platz mit 2000 Euro ging an die Nachbarschaftshilfe Butzbach mit dem Reparaturteam „Reparieren statt wegwerfen – für eine nachhaltige Zukunft“. Gemeinsam wird Müll vermieden, die Ressourcen geschont und Nachbarschaft gestärkt.

Neben den prämierten Vereinen erhielten alle an dem Nachhaltigkeitswettbewerb teilnehmenden Vereine eine Spende in Höhe von jeweils 250 Euro für ihre Teilnahme. Das Foto zeigt die Vereinsvertreter zusammen mit dem Vorstand der Volksbank Butzbach. (Foto (pa)

Alle weiteren teilnehmenden Vereine an dem Wettbewerb haben jeweils eine Spende in Höhe von 250 Euro für ihre Teilnahme erhalten.

(c) by Butzbacher Zeitung, 30. September 2025

Nachbarschaftshilfe erklärt ihr System und das „Punkte-Konto“

„Auf freiwilliger Basis“

Nachbarschaftshilfe erklärt ihr System und das „Punkte-Konto“

Butzbach (pm). In den letzten Jahren hat sich die Nachbarschaftshilfe Butzbach über einen stetigen Mitgliederzuwachs gefreut, wie sie in einer Pressemitteilung berichtet. Außerdem geht sie darauf ein, was Nachbarschaftshilfe leistet und leisten kann. Aktive Mitglieder bringen ehrenamtlich Hilfeleistungen ein und werden dafür mit Punkten belohnt, die sie später bei Bedarf einlösen können, wenn sie selbst einmal Hilfe benötigen. Ist das ‚Punkte-Konto‘ aufgebraucht, erhält man trotzdem – gegen einen geringen Geldbetrag – weitere Hilfe.
Festzustellen sei allerdings, dass immer mehr Neumitglieder in bereits fortgeschrittenen Alter ihre passive Mitgliedschaft erklären würden, um die Hilfsdienste der Nachbarschaftshilfe zu nutzen. Sorge bereitet dabei ein wenig, dass die vielen Anfragen auf Hilfe von den jetzigen aktiven Mitgliedern, die dann diese Hilfen leisten, nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet werden könnten und Anfragen auf Hilfeleistungen gegebenenfalls negativ beschieden werden müssten. Ein Rechtsanspruch auf Hilfeleistung bestehe ohnehin nicht, aber das 14-köpfige ehrenamtliche Büroteam der Nachbarschaftshilfe sei stets bemüht, einen Helfer für den jeweiligen Hilfsdienst zu finden.

Aktive Mitglieder gesucht

Alle Helfer und Helferinnen sind ehrenamtlich tätig, auch private Angelegenheiten der Helfer seien dabei zu berücksichtigen. „Es ist und bleibt auf freiwilliger Basis.“, teilt die Nachbarschaftshilfe mit. Dies sei im einen oder anderen Fall zu betonen, z.B. wenn ein passives Mitglied ohne jemals aktiv im Einsatz für die Nachbarschaftshilfe gewesen zu sein (und daher nach dem Punktesystem auch keine Punkte für vergangene Hilfsdienste auf seinem ‚Punkte-Konto’ angesammelt hat, die bei eigenem Bedarf dann eingesetzt werden können), jedoch nach Eintritt als passives Mitglied in die Nachbarschaftshilfe gegen einen geringen Obolus Hilfsdienste in Anspruch nehmen möchte.
Zunächst sei das möglich – vorausgesetzt, dass sich ein aktives Mitglied als Helfer finde. Die Problematik besteht nur darin, dass, wenn ein Ungleichgewicht zwischen den aktiven und passiven Mitgliedern in Zukunft zu erwarten sei, das ganze System der eigentlich unentgeltlichen gegenseitigen Nachbarschaftshilfe zusammenbreche und dazu führen könnte, dass für einen gewissen Zeitraum keine passiven Mitglieder mehr aufgenommen werden könnten – bis dieses Gleichgewicht wieder hergestellt sei.
Dabei ist ganz wichtig anzumerken, dass die aktiven Mitglieder – die in der Vergangenheit jahrelang viele ehrenamtliche Hilfsdienste verrichtet und viele Punkte auf ihrem ‚Punkte-Konto’ angesammelt haben – jetzt in fortgeschrittenen Alter vielleicht selbst die eine oder andere Hilfe in Anspruch nehmen wöllten, zu schützen seien. Auch bestehe immer wieder die falsche Vorstellung, dass auf ehrenamtlicher Basis, die Nachbarschaftshilfe In der Lage sei, für alles Mögliche gleichzeitig aktive Mitglieder als Helfer zeitlich in Anspruch zu nehmen, und das gegen einen geringen Obolus und zeitlich unbegrenzt.
Die ehrenamtlichen Helfer/innen stünden im Durchschnitt wöchentlich zwei Stunden für die vielen unterschiedlichen Hilfsangebote zur Verfügung. „Beim Begriff ‚Nachbarschaftshilfe‘ geht es immer um die Frage ‚was würde ich für meinen Nachbarn/Nachbarin tun, wenn er akute Hilfe benötigt? z.B. im Krankheitsfall“, so die Nachbarschaftshilfe. Auch dabei geht es nicht um dauerhafte oder gleichzeitige Hilfeleistungen. Wenn z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt die eine oder andere Hilfe benötigt werde, sei das Büro-Team bemüht, diese zu organisieren: Dann werde auch mal der Rasen gemäht, gebügelt, Gardinen aufgehängt, die Schublade, die klemmt, repariert. Jedoch wird kein ganzes Haus gestrichen, keine Putzhilfe für einen geringen Obolus vermittelt, keine ganzen Umzüge mit schweren Möbeln durchgeführt. „All dies müssen wir, ebenso wie Hilfeleistungen im Pflegefall, den ortsansässigen Dienstleistern überlassen“, teilt die Nachbarschaftshilfe mit.
Mit ihren Ausführungen möchte die Nachbarschaftshilfe ausdrücken, wie wichtig es sei, dass sie neue aktive Mitglieder für maximal 2 Stunden wöchentlich – und das vielleicht auch nicht jede Woche – und mit einem Mitgliedsjahresbeitrag von 10 Euro pro Jahr unterstützen. Dabei kann aus einem umfangreichen Hilfsangebot das ausgewählt werden, zu dem man sich selbst am besten geeignet fühle. Das Büroteam ist auch dabei behilflich und berate bei Fragen.

(c) by Butzbacher Zeitung, 4. August 2025